Frohe Weihnachten 2020

LIEBE KUNDEN, PARTNER UND FREUNDE UNSERES UNTERNEHMENS!

Was für ein irres Jahr! Corona, Corona und nichts als Corona. Das Virus hat uns in seinen Bann gezogen und auf Trapp gehalten.

Der Wahnsinn rund um Corona ist auch an uns nicht spurlos vorüber gegangen, aber wir sind dankbar und voller Demut, denn Corona hat unsere Mitarbeiter und unsere Familien bisher nicht gesundheitlich angegriffen. Und auch wirtschaftlich sind unsere Bremsspuren kein Vergleich zu der existentiellen Katastrophe vieler Betriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Um unserer Verantwortung – nicht zuletzt damit – gerecht zu werden, schließen wir uns dem allgemeinen Lock-down über die Feiertage an, und schließen unsere Pforten vom 21. Dezember bis zum 10. Januar 2021.

Besinnliche Feiertage im Kreise Ihrer Familie und Freunde, und einen guten Rutsch in ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr 2021 wünschen Ihnen,

Axel Braunger und Michael J. Tauber

Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 (Payment Services Directive2)

Wir haben einen wunderbaren Artikel der Deutschen Bundesbank mit einer Erläuterung zu der zum 14. September 2019 scharf geschalteten PSD2 Zahlungsdienstleisterrichtlinie gefunden, den wir hier unseren Kunden nicht vorenthalten wollen. Das Original finden Sie unter folgendem Link:

https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/unbarer-zahlungsverkehr/psd2/psd2-775434

Hier der Artikel mit unverändertem Inhalt für Sie aufbereitet:

Zum 13. Januar 2018 wurde in Deutschland die neue Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 (Payment Services Directive2) in nationales Recht umgesetzt. Mit dem Gesetz zur Umsetzung der Zweiten Zahlungsdiensterichtlinie (Zahlungsdiensteumsetzungsgesetz – ZDUG) wurden die aufsichtsrechtlichen Bestimmungen im Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) und die zivilrechtlichen Vorgaben im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) berücksichtigt. Zudem waren Folgeänderungen in weiteren Gesetzen (z. B. Kreditwesengesetz) erforderlich. Die PSD2 ist eine EU-Richtlinie zur Regulierung von Zahlungsdiensten und Zahlungsdienstleistern, deren Ziele es sind 

  • die Sicherheit im Zahlungsverkehr zu erhöhen, 
  • den Verbraucherschutz zu stärken,
  • Innovationen zu fördern und 
  • den Wettbewerb im Markt zu steigern. 

Die PSD2 gilt für Zahlungen in EU/EWR-Währungen zwischen im EU/EWR-Raum ansässigen Zahlungsdienstleistern. Darüber hinaus findet sie teilweise auch Anwendung auf Zahlungen in Nicht-EU/EWR-Währungen (z.B. US-Dollar oder britische Pfund) sowie wenn ein Zahlungsdienstleister außerhalb des EU/EWR-Raums ansässig ist (z.B. Schweiz oder USA). 

Die Umsetzung der PSD2 erfolgt in zwei Stufen. Die erste Stufe trat zum 13. Januar 2018 in Kraft und enthielt u. a. die Senkung der verschuldensunabhängigen Haftungsobergrenze bei missbräuchlichen Kartenverfügungen, das sogenannnte Surcharching-Verbot und die Ausweitung des Anwendungsbereiches auf Nicht-EU/EWR-Währungen. Die Verpflichtung zur starken Kundenauthentifizierung und die Öffnung der Zahlungskonten für „Dritte“ wurden zunächst noch in Technischen Regulierungsstandards der Europäischen Kommission (RTS, Regulatory Technical Standards) näher spezifiziert. Sie treten mit der zweiten Stufe am 14. September 2019 in Kraft.

Was ändert sich durch die PSD2 für Verbraucher, Händler und Zahlungsdienstleister? „Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 (Payment Services Directive2)“ weiterlesen